D'Spielregle

In der Kürze liegt die Würze

Die Roundnet-/Spikeball Regeln sind sehr ähnlich wie Volleyballregeln. Statt den Ball "über das Netz zum Gegner" zu spielen, spielt man den Ball "in das Roundnet zum Gegner". Es gibt keine Spielfeldbegrenzungen und so ist das Roundnet 360° bespielbar. Ziel ist es, dass der Gegner es nicht schafft den Ball nach max. 3 Berührungen wieder zurück ins Roundnet zu spielen. Berührt der Ball den Rahmen des Roundnets oder kommt er zweimal auf dem Netz auf, so zählt dies als Fehler des angreifenden Teams. 

 

Nun kannst du bereis loslegen und dein erstes Roundnet-/ Spikeball Spiel gewinnen! Denk daran dein Sieg mit uns auf Instagram @roundnetclubzurich zu teilen.

Der Teufel steckt im Detail - Regeln für (möchtegern) Profis

Du willst wissen wie man Roundnet (oder auch Spikeball genannt) richtig spielt? Das ist eine super Idee, denn "Spikeball is really easy to learn, but really really difficult to master" (Chris Ruder founder of Spikeball). 

Falls du am liebsten auf Originalregeln vertraust und dir Englisch keine Mühe bereitet, haben wir dir die wichtigsten Regeln herausgesucht und in einer PP zusammengestellt. Willst du gleich das ganze Regelwerk durchlesen findest du hier auch den Link zur European Spikeball Roundnet Association (EUSRA).

Doch lieber deutsch und deutlich: 

Zuerst eine ausführlichere Wiederholung

Gespielt wird 2 gegen 2, wobei sich die Teams jeweil im Kreuz gegenüber stehen. Das Spiel ist am ehesten mit Beachvolleyball vergleichbar, einfach dass man den Ball statt über das Netz ins Roundnet spiked und man keine Spielfeldhälften sondern ein um 360° offenes Feld hat.

 

Das Anspiel muss nicht über das Netz sondern ins Roundnet hinein gespiked werden. Von dort springt der Ball auf und das gegnerische Team muss nun den Ball wieder ins Roundnet spielen. Dafür stehen einem Team bis zu 3 Berührungen zur Verfügung. Wie im Beachvolleball gilt: Der Ball darf nicht gefangen oder geführt werden, zwei Berühurungen der selben Person nacheinander sind verboten und natürlich darf man auch beim Roundnet / Spikeball bereits vor der 3. Berührung wieder zurück (sprich ins Roundnet) spielen. Cool ist, dass man den Ball mit allen Körperteilen spielen darf, meistens spielt man aber mit einer Hand (und im Gegensatz zum Volleyball tut der Ball auch nicht so weh ;)).

 

Hat man den Ball erfolgreich ins Roundnet zurückgespielt, hat der Gegner wieder max. 3 Berührungen um ihn erneut ins Roundnet zurück zu spielen. Gelingt dies nicht, gibt es einen Punkt. Aber aufgepasst: Der Ball muss vom Roundnet auf den Boden springen, berührt er das Roundnet zweimal, gibt es einen Punkt für den Gegner.  Auch wenn man statt das Netz den Rahmen des Roundnets trifft, resultiert dies im sofortigen Punktgewinn für den Gegner.

 

 

Weitere Regeln:

Beim Anspiel gibt es ein paar Besonderheiten.  Die Anfangspositionen sind fix vorgegeben: die Spieler stehen jeweils im 90° Winkel zur Roundetmitte zueinander. Nur der Spieler, welcher das Anspiel entgegennimmt, darf sich frei bewegen. Die anderen 3 Spieler haben jeweils einen 2m Abstand zum Roundnet Mittelpunkt einzuhalten (das Spikeball Pro Set von Spikeball liefert hierfür extra ein Band, welches den Turnier Abstand vorgibt).

Das Anspiel gilt als zu hoch wenn man den Ball aufrecht stehend mit ausgestrecktem Arm nicht mehr erreichten kann. Weiter gilt (jetzt wirds detailliert): verändert der Ball die Flugbahn, weil man zu nahe an den Rand gespielt hat, dann zählt dies als Fehler. Der abnehmende Spieler darf den Ball jedoch trotzdem annehmen , wenn er will und es geht weiter, als wäre das Anspiel regulär. Manchmal nimmt man den Ball aus Affekt an, dann gilt es möglichst schnell das Anspiel zu beanstanden. Es gilt: Spätestens wenn der Mitspieler des Abnehmers den Ball berührt, muss das Anspiel beanstandet worden sein. 

Achtung, als Ausnahme dieser Regel zur veränderten Flugbahn: wenn die Flugbahn sich verändert , weil der Aufschlag das Roundnet nahe bei der aufschlagenden Person trifft, und der Ball flach wegspringt, sowie Flugbahnveränderungen wegen eines angeschnittenen Anspiels. Beides ist regulär.

 

Vor Beginn eines Matches entscheidet man mit einem "Schere, Stein Papier", welches Team zuerst anpielen darf. Teamintern darf man selber entscheiden, wer zuerst anspielt. Dabei spielt immer die gleiche Person an, bis der Gegner einen Punkt macht. Erzielt der Geger einen Punktgewinn, so erhalten sie das Anspielrecht. Bringt man ein Anspiel durch, sprich ein Team hat angespielt und einen Punkt erzielt, so wechselt man mit dem Partner den Platz, so dass man nie zweimal nacheinander auf den gleichen Gegenspieler aufschlägt. Beim Anspiel hat man wie im Tennis zwei Anspiel versuche. Misslingt das Anspiel, hat man also noch einen zweiten Versuch. Hat man das Anspielrecht an den Gegner verloren und gewinnt dieses wieder, ist der Partner an der Reihe welcher nicht vorher Aufgeschlagen hat bis man das Anspiel wieder an den Gegner abgibt.

Steht man dem Gegner im Weg, gilt dies als "Hinder" und der Punkt wird wiederholt. Dabei hat die aufschlagende Person wieder beide Versuche beim Anspiel zur Verfügung. Ist man sich in einem Spiel nicht einig ob man einen Punkt oder einen Fehler gemacht hat, dann wird der Punkt weiderholt. Dabei gilt Mehrheitsentscheid setzt sich durch.

Berührt man das Netz oder steht absichtlich im Weg, so resultiert dies in einen direkten Punktgewinn für den Gegner. Das gleiche gilt wenn man den Ball berührt obwohl der Gegner an der Reihe gewesen wäre.

Gespielt wird im Regelfall auf 21 Punkte, oft wird aber auch auf 15 oder 11 Punkte gespielt.

Noch die letzte Regel und du kannst an einem internationalen Turnier durchstarten: Nach jeweils 5 gespielten Punkten wechseln alle Spieler ihre Position einmal um 90° im Gegenuhrzeigersinn. Damit wird auf die Platzverhältnisse rücksicht genommen (Sonne, Hanglage, etc.).